Bei der Auswahl von Solarmodulen ist es wichtig, Parallel- und Reihenschaltungen sowie die Anzahl der benötigten MPPT-Wechselrichter sorgfältig zu berücksichtigen. Eine korrekte Auslegung und der richtige Modultyp maximieren den Ertrag und minimieren die negativen Auswirkungen von Faktoren wie Segelschatten. Installieren Sie nur Module, die für die mitunter rauen Bedingungen auf See geeignet sind, und beachten Sie, dass der Ertrag in der Praxis maximal 60 % der auf der Verpackung angegebenen Leistung beträgt (und bei billigen, ungeeigneten Modulen sogar nur 35 %).
Für lange Offshore-Fahrten ist ein Wasserkraftgenerator eine äußerst sinnvolle Ergänzung. Solarpaneele sind maximal 6 bis 8 Stunden in Betrieb; ein Wasserkraftgenerator läuft 24 Stunden am Tag. Mit der richtigen Kombination lässt sich oft das gewünschte Gleichgewicht zwischen Ertrag und Verbrauch erreichen.
Eine korrekte Konfiguration der Lichtmaschine(n) Ihres Motors ist entscheidend. Die gängige Verwendung eines DC/DC-Ladegeräts zwischen der herkömmlichen Starterbatterie und den Lithium-Batterien (LiFePO4) ist eigentlich nur für kleine Boote mit begrenzter Batteriekapazität (< 200 Ah) geeignet. Eine extern geregelte Lichtmaschine, z. B. 24 V/170 A, die die Lithium-Batterien direkt lädt, liefert deutlich bessere Ergebnisse. Für höhere Leistungen sind jedoch ein geeigneter Keilriemen und Riemenscheiben (z. B. ein 6-Rillen-Keilriemen) erforderlich. Diese Konfiguration kann mit einem 12-V-DC/DC-Ladegerät für die Starterbatterie kombiniert werden. Es ist wichtig, den externen Lichtmaschinenregler so zu konfigurieren, dass er unter anderem die BMS-Meldung „Batterie fast voll“ korrekt verarbeitet. Dies verhindert Schäden durch Spannungsspitzen, die entstehen, wenn das BMS die vollen Lithium-Batterien trennt, während die Lichtmaschine unter Volllast läuft.